Wildrosen

Rosen im Naturgarten

Kaum eine Blume hat eine längere und schönere Geschichte in der Gartenkultur als die Rose.
Sie steht für die Liebe und Schönheit. Einer Rose seinen Namen zu geben bedeutet eine große Ehre. Geliebt, gehegt und hoch gezüchtet ist sie aber auch oft die Pflanze im Garten welche den meisten Pflanzenschutz braucht.
Naturnahe Gartenrosen sind oft alte Gartenrosen welche züchterisch aus den 40 heimischen Wildrosen stammen. Ökologisch sinnvoll, da sie von den heimischen Tieren gerne angenommen werden, haben sie auf der anderen Seite zudem noch viele schöne weitere Aspekt gegenüber den reinen Wildformen, längere Blühzeit dichteren Blütenbehang, vielfältige Blütenfarben .An dem optimalen Standort gesetzt sind, sind sie sehr pflegeleicht. Eine der wichtigsten Vorbereitungen um Jahrzehnte lang Freunde an den Rosen zu haben ist der richtige Standort und die richtige Bodenvorbereitung.
Rosen sind Sonnenkinder, sie vertragen aber keine glühende Sonne in Südlage. Dagegen fühlen sich alle Rosen Südost- und Südwestlagen sehr gut. Vermeiden sie Schattenlagen und zu windige oder extrem windstille Flächen, für Rosen, sie bekommen sonst gerne Läuse und Mehltau.
Habe sie den besten Standort für ihre Rosen gefunden bereiten sie den Boden vor. Der beste Boden wäre ein tiefgründig, Tiefgelockerter, etwas sandiger, humoser Lehmboden mit einem pH 6 – 7. Haben sie diese optimalen Vorraussetzungen nicht, sondern z.B Lehm oder Tonboden, muss der Boden 70 cm tief mit Sand, Kompost und Steinmehl verbessert Sandige Böden werden verbessert mit Stein- oder Tonmehl und viel Kompost.
Sehr schön sehen die Naturnahenrosen, welche oft nur einmal blühen, in Kombinationen mit Stauden aus.
Die schönsten Naturnahen Gartenrosen

Burgunder-Alpenheckenrose Rosa pendulina 'Bourgogne'

Konditorrose Rosa gallica 'Conditorum'

Apothekerrose Rosa gallica 'Officinalis

Breitblättrige Bibernellrose Rosa pimpinellifolia 'Latifolia'

Rote Bibernellrose Rosa pimpinellifolia 'Single Red'

Weiche Essigrose Rosa mollis x gallica 'Complicata'

Prächtige Weinrose Rosa rubiginosa 'Magnifica'

Bodendeckende Rosen welche man auch wunderbar zur Begrünung von alten Zäu nen verwenden kann

Blassrote Kriechrose Rosa x polliniana

Kriechende Bibernellrose Rosa pimpinellifolia 'Repens'

Dunwich-Bibernellrose Rosa pimpinellifolia 'Dunwich'

Essig-Hundsrose Rosa x auneri

Sehr gerne haben Rosen Stauden als Partner
Eine schöne Naturnahe Kombination ist mit Wildstauden.

Kriechendes Seifenkraut
Poleiminze
Warzenwolfsmilch
Kleines Habichtkraut
Pfennigkraut
Kriechender Günsel
Efeugundelrebe
Kriechende Hauhechel

Tipp
Pflanzen Sie Knoblauch zur Rose, dieses stimuliert die Rose noch besser zu duften
Tipp
Kaufen Sie wurzelechte Pflanzen, veredelte Rosen bilden oft lästige Wildtriebe
Tipp
Rosen Neupflanzung nicht erneut auf alte Rosenbeete pflanzen, der Boden ist rosenmüde.

Baumschulen für wurzelechte Ware sind z.B Ahornblatt, Jensen, Rosenschule Ruf, Schloßgärtnerei Lüchow, Schultheis oder Strickler.
Schöne weitere Tipps finden Sie in unserem Buch
https://www.ulmer.de/usd-5761449/naturgarten-fuer-anfaenger-.html

Impressionen