Gehaichnis

Manchmal stelle ich mir vor das wir Menschen wieder eine Arche brauchen, einen Schutzraum vor Zerstreuung, Verführung und der Angst. Diese Arche nimmt als ersten Gast die Schöpfung auf und unsere Arche, oder besser gesagt unser Bewusstsein wird ein Schutzraum für sie.
Beginnen können wir doch sofort in unseren Gärten, lassen wir sie zur Arche der Schöpfung werden. Oder wenn uns der Monumentale Bau einer Arche zu groß ist , zu einem Gehaichnis
Ein Gehaichnis kann so vieles sein. Allen gemeinsam ist: Dass es unser Leben voll und reich macht, dass es warm und liebenswert bleibt.
Die Hunsrücker Mundartdichterin Elfriede Karsch drückt das so aus.
E Gehaichnis das sinn groe, schoofwollene Socke,
is Schweinebrieh mit Wasserweckbrocke.
E Gehaichnis is de Geruch vunn gereicherter Worschd,
is vum Brot ous’m Backes e Stick vunn der Korschd […]
E Gehaichnis dat is e Gesiecht voller Falte,
is „Ge’naacht mei Maad“ unn e Rood vunn de Alte.
E Gehaichnis hält warem unn mollisch, micht satt,
unn dat gitt’s nor dehääm in de Sprooch
(Elfriede Karsch)
Ein Garten ist der Platz in dem die Welt zum Gehaichnis wird. Er schenkt uns einfach ein wunderbares Glücksgefühl.

Impressionen