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Grün ist Leben

Einem Baumschuler braucht man das alles nicht zu erklären. Baumschuler vermehren Gehölze und Stauden und kultivieren sie - die Profis nennen das „schulen" oder „erziehen". Deshalb heißen ihre Betriebe „Baumschulen" und ihre Kulturmaßnahmen heißen dann auch „umschulen" oder „verschulen", sie führen „Erziehungsschnitte" durch und tun alles dafür, dass ihre Jungpflanzen sprichwörtlich aus guter Schule kommen. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Arbeit eines Baumschulers ist eine solide Pflanzenkenntnis. Dazu gehört nicht nur der richtige Name (lateinisch, versteht sich!), sondern auch das Wissen über die Standortansprüche der Pflanzen, ihr Wuchsverhalten, ihre physiologischen Anforderungen und vieles mehr. Der Wahlspruch der deutschen Baumschulen „Grün ist Leben" ist hier sehr ernst gemeint: Je besser der Baumschuler die Pflanze schon bei der Anzucht in Bedingungen kultiviert, die den natürlichen Standorten bestmöglich entsprechen, umso besser wächst sie, umso natürlicher ist ihr Habitus ... und umso mehr wird sie am späteren Standort in einem Garten oder Park den Erwartungen ihres Besitzers gerecht.

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