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Montag, 3. März 2014 - 17:47 Uhr
Gewonnen ZEIT WISSEN-Preis Mut zur Nachhaltigkeit

ZEIT WISSEN-Preis Mut zur Nachhaltigkeit
Vom Wissen zum Handeln

ZEIT WISSEN und die Bildungsinitiative »Mut zur Nachhaltigkeit« möchten zeigen, welche Pioniere einer nachhaltigen Entwicklung es heute schon inmitten unserer Gesellschaft gibt, Menschen, die sich durch eine besonders engagierte Wissensvermittlung oder in der praktischen Umsetzung dieses Wissens auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit auszeichnen.
http://www.youtube.com/watch?v=gUivd8nSNgI
Preisträger der Kategorie HANDELN: Essbare Stadt Andernach

ZEIT WISSEN und die Initiative »Mut zur Nachhaltigkeit« belohnen damit den innovativen Umgang mit Grünflächen der Stadt Andernach seit 2010. Nachhaltigkeit, Biodiversität und urbane Landwirtschaft: Nach diesen Ansprüchen wird das städtische Grün umgestaltet, um es nicht nur für die Augen, sondern auch für alle anderen Sinne als Lebensmittelpunkt erlebbar zu machen und den Bürgern einen Erholungsraum sowie Gemüsegarten zu bieten.

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Sonntag, 16. Februar 2014 - 19:30 Uhr
Peter Joseph Lenné Medallie Verleihung

Der Februar

Ein schöner Name abgeleitet von februare –reinigen- vielleicht sich putzen fürs neue Jahr.
Bäche und Flüsse rauschen schneller, nehmen mit was der Winter liegengelassen hat und  auch wir fühlen einen prickelnden Wunsch den Frühling herbei zu putzen
Gerne nehmen unsere grünen Freunde jetzt eine Wellnessbehandlung, große Blätter ächzen nach Luft und lieben es mit warmem Wasser liebevoll abgerieben zu werden.
Ach ja liebevoll ist der Februar. Valentinstag, der Tag der blumigen Liebe kommt und lässt die Blumen sprechen. Sprechende Pflanzen- mit Pflanzen sprechen- Sie wundern sich? Nein, wer genau hinhört wird vieles  verstehen.
Mit Pflanzen zu sprechen mag für den einen oder anderen merkwürdig erscheinen, sollte es aber nicht, sprechen bedeutet sich liebevoll und damit in voller Konzentration sich seinem, lebendigen, grünen Gesprächspartner zuzuwenden. In dieser sprachlichen Hinwendung erfahren wir mehr als im lässigen Rhythmus von Pflege, wir merken genau „sind die Blätter ein wenig weicher, ist das grün nicht spritzig sondern bedrohlich dunkel, oder bekommt das Blatt gar einen braunen Rand. Lacht das hübsche Gesicht meiner Orchidee nicht mehr mit mir, da sie ihr Köpfchen hängen lässt, ja im Gespräch mit meinen empfindsamen grünen Mitbewohnern werde ich all dies erfahren  und kann helfend reagieren.
Lebendige Bildung ist wichtig oder die Bildung des Lebens, angefasst haben, was aus Erde wachsen soll, gekümmert, gegossen, an den richtigen Ort gepflanzt.
In diesem Sinne öffnet der Februar 2014 nicht nur unsere Wahrnehmung im eigenen Garten und Haus, nein seit der Peter Joseph Lenné  Medallie Verleihung, auf der Grünen Woche, für Andernach, seinen Mitarbeitern und uns Projektleitern, Heike Boomgaarden und Lutz Kosack, ist lebendiges Grün in der Stadt die Vision einer neuen Stadt.
Dieser Wunsch einer lebendigen Stadt in der das öffentliche Grün zum Paradiesgarten wird ist schon uralt Vor gut 2600 Jahren war es der Prophet Jeremia, der den Stadtbewohnern -die aus Jerusalem vertriebenen Israeliten- den verantwortlichen Führungskräften und Stadtältesten eine bis heute hochaktuelle Forderung nahe brachte: „Suchet der Stadt Bestes, denn wenn's ihr wohlgeht, so geht's auch euch wohl.
Das Volk, viele Menschen waren vertrieben, hatten Wohnung und Arbeit verloren, mussten sich eine neue Heimat suchen. In dieser prekären Lage schreibt der Prophet jenes, auch heute noch so aktuelles Postulat:
„Bauet Häuser, darin ihr wohnen möget, pflanzet Gärten, daraus ihr Früchte essen möget. Nehmet Weiber und zeuget Söhne und Töchter. Mehret euch daselbst, dass euer nicht wenig sei. Seid um das Wohl der Stadt besorgt. Suchet der Stadt Bestes, denn wenn's ihr wohl geht, so geht's auch euch wohl.“ (Jeremia 29,1.4-7)
Das große, hoffungsvolle Credo ist die Vision einer himmlischen Polis (El Dorado., Atlantis, Avalon). Einer ganz und gar neuen Stadt in der Leid und Angst weitgehend beseitigt sind, in der Heimat „Sich-Wohlfühlen“ das Leben prägen, in der die Stadtbewohner Partner und Mitstreiter am Entwicklungsprozess sind. Die Stadt ist Fluchtpunkt für Sehnsucht und Bedürfnis nach Schutz und Geborgenheit, nach Teilhabe am sozialen Leben, nach Heimat, in der alle Obdach und Asyl haben, in der Raum ist für alle da ist.
Es ist die Sehnsucht nach der „Stadt der Zukunft“.
In seiner Laudatio nahm Professor Neumann diesen Gedanken auf und übersetzte dieses uralten Wunsch auf unsere „essbare Stadt“ Andernach Kann es etwas Aktuelleres, Unstrittigeres geben, als den uralten biblischen Imperativ:
 sich um das Wohl der Stadt zu kümmern- damit es ihr  und damit den Bürgern gut gehen wird;
 angesichts von vielfachem Wohnungsbedarf Häuser zu bauen;
 im Bewusstsein von Biodiversität und Klimawandel, von oftmals bedenklicher Nahrungsmittelproduktion und ungesunder Ernährung auf jeden Fall Gärten zu bauen, zu pflanzen und die gesunden Früchte zu essen;
 angesichts zahlreicher vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten die Stadt als neue Arche Noah zu entwickeln;
 den Bewohnern fast vollständig vergessene Obst- und Gemüsesorten wieder nahe ,- zum Genuss- zu bringen -
 sich mit den Schülern und neuen Schulgärten, mit älteren und auch ärmeren Bürgern ganz intensiv um das Wohl der Stadt zu kümmern?
 angesichts des demografischen Wandels und einer immer exorbitanter ansteigenden Alterspyramide ob der zu geringen Kinderzahl, sich auch diesem Thema zu widmen. Slogan „Mehret euch daselbst, dass euer nicht wenig sei“?
Also: eine Stadt zu entwickeln, als Fluchtpunkt für Sehnsucht und Geborgenheit mit Teilhabe am sozialen Leben- schlicht: eine Stadt als Heimat.
Das alles ist in wenigen Worten Andernach- ein Modell für eine Stadt der Zukunft.
(Prof. Dr. Klaus Neumann: Berliner Landschaftsplaner, Planer der Blumenhalle auf der Grünen Woche Berlin DGG-Präsidiumsmitglied, Träger des Bundesverdienstkreuz und Ernst-Schröder-Münze)
Wenn eine Stadt durch neues öffentliches Grün in dem betreten erwünscht und pflücken erlaubt ist sich zum Paradies entwickelt, stellt sich mir die Frage warum dieses Modell, welches am Ende der Stadt mehr Geld einbringt als Kostet, nicht überall übernommen wird.
Alles was es braucht ist der Wunsch seine Stadt wieder zum Lebens-Mittel-Punkt zu machen und sich miteinander auf den wunderschönen Weg der Versöhnung von Natur und Mensch in der Stadt zu begeben. Und diese Zeit ist gekommen, denn wir  leben in einer Zeit, in der die Menschen mobiler, ortsunabhängiger und freier, aber auch immer heimatloser werden. Die Schnelligkeit der Verkehrssysteme lässt den Raum zur lästigen Nebensache werden, den man rasch überwinden möchte. Gleichzeitig bringen demografische und sozikulturelle gesellschaftliche Veränderungen neue Werte im Umgang miteinander, im Umgang mit Ernährung und Gesundheit. Der Sucht nach weiter, schneller höher, billiger erwächst langsam aber sicher die Gegenbewegung: gesünder, qualitätsvoller, innere Entschleunigung, soziale Kommunikation.

Ganz nach, Peter Joseph Lenné (* 29. September 1789 in Bonn; † 23. Januar 1866 in Potsdam)  dem wir heute unsere Auszeichnung verdanken, der sich vor allem in seiner Spätzeit auf eine sozialverträgliche Stadtplanung Berlins konzentrierte, indem er Grünanlagen für die Naherholung der Bevölkerung schuf. Und die sollten„die Menschen nicht nur sich sinnlich ergötzend durchlaufen- sondern im Sinne eines Volks-oder Stadtparks auch nutzen, erleben, genießen.( Peter Joseph Lenné )

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Samstag, 11. Januar 2014 - 13:38 Uhr
Der Wettbewerb „Lebenswerte Stadt“

Der Wettbewerb „Lebenswerte Stadt“
Stadtnatur ist eines der zentralen Elemente einer lebendigen und lebenswerten Stadt. Sie gibt Raum für Erholung und
Begegnung, sie fördert ein gutes Stadtklima und die Luftqualität und kann Lebensraum für unzählige Tiere und Pflanzen
sein. Der Wettbewerb „Lebenswerte Stadt“ rückte daher das aktive Fördern von Natur in der Stadt in den Mittelpunkt,
und zwar mit und für die Menschen, die dort wohnen. 160 Projekte aus 139 Kommunen aus dem ganzen Bundesgebiet
wurden eingereicht.
Sechs Siegerprojekte
Sechs „Lebenswerte Städte“ wurden gekürt: Andernach, Arnsberg, Bad Hersfeld, der Bezirk Pankow von Berlin, der Bezirk
Hamburg-Mitte und Sondershausen. Die sechs Siegerprojekte aus diesen Kommunen bilden ein sehr breites Spektrum an
städtebaulichen Ausgangssituationen und Herausforderungen ab und haben innovative Herangehensweisen und kreative
Lösungsansätze zu bieten.
Essbare Stadt Andernach (Rheinland-Pfalz): Die Stadt Andernach baut seit 2010 Mangold, Grünkohl und andere
Obst- und Gemüsesorten auf öffentlichen Grünflächen an. Alle dürfen bei der Beetpflege mit anpacken und natürlich
ernten. Ein Gang um die Altstadt erlaubt das Miterleben des Wachstums und Reifens von bekannten und unbekannten
Gemüse- und Obstsorten. Näheres zum Projekt finden Sie in den Kapiteln Biodiversität, Finanzierung und Akzeptanz.
Renaturierung der Ruhr in Arnsberg (NRW): Seit 2003 renaturiert Arnsberg die Ruhr im Siedlungsbereich auf über
sieben Kilometern Länge. Die Ruhr entwickelt sich eigendynamisch, die Ufer werden der natürlichen Sukzession überlassen.
Die Ruhr ist wieder Teil des Stadtbilds und ein beliebtes Naherholungsgebiet. Näheres zum Projekt finden Sie in
den Kapiteln Biodiversität, Finanzierung und Akzeptanz.
Schilde-Park in Bad Hersfeld (Hessen): Bad Hersfeld entwickelte auf einem frei gewordenen Industriegelände an der
Altstadt den Schilde-Park. Einige historische Gebäude wurden restauriert, doch die meisten Gebäude und Verkehrswege
wichen einem weitläufigen Parkgelände. Ein verrohrter Bach wurde renaturiert und ist heute Spielplatz und Lebensraum.
Näheres zum Projekt finden Sie in den Kapiteln Stadtentwicklung, Biodiversität, Finanzierung und Akzeptanz.
Innenhofbegrünung im Bezirk Pankow von Berlin: Das 100 Höfe-Programm des Bezirks unterstützt seit über 10
Jahren Anwohner und Eigentümer finanziell bei der Begrünung der Innenhöfe. Beraten von der Grünen Liga verwandelten
sich seither über 60 versiegelte Innenhöfe in dicht besiedelten Altbauquartieren in grüne Oasen. Näheres zum 100
Höfe-Programm des Bezirks finden Sie in den Kapiteln Biodiversität und Akzeptanz.
Wasserkunstinsel Kaltehofe im Bezirk Hamburg-Mitte: Anwohner, Vereine, Verwaltung, Politik und Unternehmen
entwickelten im Rahmen eines Agenda 21-Prozesses die Nachnutzung der ehemaligen Trinkwasseraufbereitungsanlage.
Heute laden hier unberührte Natur, Spazierwege, ein Wassermuseum und viele Veranstaltungen zum Besuch ein. Näheres
zur Wasserkunstinsel Kaltehofe finden Sie in den Kapiteln Biodiversität und Akzeptanz.
Ökologische Aufwertungen des Wohnumfelds in Sondershausen (Thüringen): Nach massivem Rückbau im Stadtteil
Hasenholz-Östertal gestalten Kinder und Jugendliche ihr Wohnumfeld neu. Sie richteten einen Generationenpark ein,
pflanzen viele Bäume und Hecken und organisieren regelmäßig Quartiersfeste. Näheres zu Sondershausen finden Sie in
den Kapiteln Stadtentwicklung und Naturerfahrung.

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Dienstag, 7. Januar 2014 - 20:54 Uhr
Pressemeldung 07.01.2014

Pressemeldung
07.01.2014
Heike Boomgaarden präsentiert die "Essbare Stadt Andernach" auf der Grünen Woche
Berlin vom 17.-26. Januar 2014
Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) und die Stiftung „Lebendige Stadt“ haben die Stadt
Andernach für die nachhaltige Umgestaltung ihrer Grünanlagen als Gesamtsieger des Wettbewerbs
„Lebenswerte Stadt“ 2013 ausgezeichnet. Die Stadt am Mittelrhein zwischen Koblenz
und Bonn konnte sich bundesweit gegen 154 Bewerberprojekte durchsetzen. Das Projekt
"Essbare Stadt Andernach" ist heute Europa weit das wichtigste Projekt in der urbanen
Begrünung. Dipl.-Ing. Heike Boomgaarden, die bekannte TV- und Radio-Gartenexpertin,
Buchautorin und Projektleiterin der "Essbaren Stadt", präsentiert die "Essbare Stadt" als
Ausstellungsbeitrag der Stadt Andernach in der beliebten Blumenhalle auf dem Messegelände
unter dem Funkturm.
Die "Essbare Stadt Andernach" bringt Lebensmittel und Mittelpunkte des täglichen Lebens
zusammen – um durch neu geschaffene Lebensmittelpunkte städtische Budgets zu entlasten
und gleichzeitig Biodiversität und die Verbindung des Menschen zur Natur zu fördern.
Urbanisierung als Trend hält an – und mit ihm verringert sich der Raum für Natur in Städten
aller Größen. Mit drastischen Folgen für die Biodiversität, aber auch die Lebensqualität und
das Wissen der Bevölkerung um natürliche Zusammenhänge und den Umgang mit der Natur.
Während viele lokale Projekte im Bereich des Urban Farming entstehen, scheitern diese
oft auch an ihrer Struktur, die nicht auf vereinzeltes, freiwilliges Engagement und nicht auf
Verbreitung angelegt ist.
In der "Essbaren Stadt" Andernach hat Heike Boomgaarden mit ihrem Team und in fachlicher
Begleitung durch die Gartenakademie Rheinland-Pfalz ein Konzept erfolgreich entwickelt
und umgesetzt. Angestoßen durch die Verwaltung, wurde das Projekt mit breit angelegtem
bürgerschaftlichem Engagement der Bevölkerung zum festen Bestandteil von Andernach.
Angesetzt wird an den Einsparungspotenzialen der Städte durch alternative Bepflanzungs-
und Pflegekonzepte städtischer Grünflächen – ein starkes Argument angesichts belasteter
öffentlicher Budgets. Nach einer Bestandsaufnahme der Flächen erfolgte die Neubepflanzung
zu großen Teilen mit Obst und Gemüse, das den Bürgern kostenfrei zur Ernte
zur Verfügung steht. Denn in Andernach heißt es nicht „Betreten verboten“ sondern „Betreten,
naschen + genießen ausdrücklich erwünscht“!
Heike Boomgaarden ist nicht nur eine sachkundige Gesprächspartnerin zum Thema "Essbare
Stadt Andernach". Als zertifizierte Pflanzendoktorin vertritt sie landesweit die Gartenakademie
RLP in Neustadt/Weinstrasse und ist bundesweit mit der Kampagne "Natur sucht
Garten - für mehr Pflanzenvielfalt in Deutschlands Gärten" als 1. Pflanzenbotschafterin der
Deutschen Gartenbaugesellschaft 1822 e. V. (Berlin)tätig.
Vom 18. bis 21. Januar 2014 steht Frau Boomgaarden von 11.00 bis 15.00 Uhr für Interviews
und Gespräche in der Internationalen Blumenhalle (Halle 9) zur Verfügung. Ihre Interview-
Wünsche richten Sie bitte per Mail direkt an Heike Boomgaarden.
Mailkontakt: Heike.Boomgaarden@freenet.de.

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Donnerstag, 2. Januar 2014 - 16:54 Uhr
Einladung zur grünen Woche

Ich lade Euch ganz herzlich zur Internationalen Grünen Woche in Berlin in die begehrten Halle 9 ein, hier präsentiere ich zusammen mit den tollen Menschen welche die essbare Stadt zum einem der „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ „Andernach – Die essbare Stadt“ gemacht haben, unsere Ideen, in einer lebendigen Ausstellung.http://www.gruenewoche.de/ Zum Thema „Ideen finden Stadt“ liefert das Projekt in der Kategorie Gesellschaft eine Antwort auf die Frage, wie öffentliche Parks zu Obst- und Gemüsegärten für die Einwohner werden können.

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Donnerstag, 2. Januar 2014 - 16:11 Uhr
Mut

Meine Freundin Birgitta Goldschmidt gab mir einen guten Leitspruch für 2014, ein Zitat von dem kürzlich verstorbenen Nelson Mandela:
„I learned that courage was not the absence of fear, but the triumph over it. The brave man is not he who does not feel afraid, but he who conquers that fear.”

Dieses möchte ich uns mit auf den Weg geben für das neue Jahr:

Statt Angst vor dem Scheitern: Mut zur Veränderung
Statt Angst vor Spott: Mut man selbst zu sein
Statt Angst vor Schmerz: Mut zur Liebe
Statt Angst davor, Unrecht zu haben: Mut, Partei zu ergreifen
Statt Angst vor Zweifel: Mut zur Hoffnung
Statt Angst vor Verlust: Mut zur Hingabe
Statt Angst davor, nach dem zweiten Schritt aufzugeben: Mut dazu, den ersten Schritt zu tun
Statt Angst vor Ohnmacht: Mut zur Demut

Ich wünsche Euch für das nächste Jahr viel Mut, viel Freude und viele Gründe herzhaft zu lachen
Eure Heike Boomgaarden

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Samstag, 14. Dezember 2013 - 08:57 Uhr
Weihnachten im GesundLand

Gesundes Weihnachtsgeschenk
Erholung in der ursprünglichen Natur der Vulkaneifel

Schneebedeckte Hügel, Hochebenen und Bergtäler, kreisrunde Vulkankegel mit zugefrorenen Maarseen, vereiste Bäche in winterlichen Wäldern und Mineralquellen, die dampfend aus tiefen Gesteinsschichten sprudeln – die ursprüngliche Landschaft der Vulkaneifel wirkt in der kalten Jahreszeit besonders reizvoll und scheint unserer modernen Welt völlig entrückt. Hier findet der Besucher noch Orte, an denen er seinen Blick weit über unberührte Schneelandschaften schweifen lassen kann, ohne dass ein Windrad, Handymast oder flächendeckende Bebauung die Aussicht stört. Denn in der Vulkaneifel leben auf viel Raum relativ wenige Menschen. Die malerische Winterlandschaft und die frische, reine Luft spenden Lebenskraft und lassen den Stress und die Lasten des Alltags vergessen. Man besinnt sich auf das, was wirklich wichtig ist: Gesundheit und Wohlbefinden. „Der amerikanische Wissenschaftler Wilbert Gesler stellte 1992 erstmals fest, dass naturbelassene Landschaften eine therapeutische Wirkung haben können", erläutert Heike Boomgaarden, Botschafterin vom GesundLand Vulkaneifel. „Besonders wirksam sind sie, wenn man vor Ort gesundheitsfördernde Einrichtungen nutzen kann. Gesler nennt das eine therapeutische Landschaft."

Landschaft, Gesundheit und Erholung

Auf dieser heilsamen Naturerfahrung basiert das Konzept vom GesundLand Vulkaneifel: die Zusammenarbeit von Kliniken, Kureinrichtungen, Wellness, Sport und touristischem Angebot soll gestärkt werden. Durch diese Vernetzung werden die Grenzen zwischen therapeutischer Behandlung und Erholung fließend – Physiotherapeuten, Ärzte und Heilpraktiker kommen in die Hotels und bieten den Gästen Beratung und Anwendungen an. Außerdem unterstützen ausgebildete Venentrainer, Diabetes- und Entspannungscoaches dabei, die ärztlichen Ratschläge richtig umzusetzen. In den großzügigen Wellness-Bereichen der Hotels findet man Ruhe und Entspannung – mit Saunen, Dampfbädern und Massagen. Mentoren zeigen den Gästen, wie man die Landschaft mit anderen Augen erleben und ihre ursprüngliche Lebenskraft neu entdecken kann. Ob man Linderung chronischer Beschwerden, Regeneration oder einfach Erholung sucht – immer geht es darum, sich etwas Gutes zu tun.

Ausflug in die Winterlandschaft schenken

Für viele bleibt als Atempause vom hektischen Alltag nur der Urlaub. Dabei sollte man sich viel öfter einen Ausflug in die Natur gönnen. „Das ist auch eine wunderbare Geschenkidee. Viele sind überrascht von den überwältigenden Ausblicken und berührenden Naturerlebnissen, die ihnen die Vulkaneifel bietet", sagt Heike Boomgaarden. „Besonders beeindruckend ist eine Winterwanderung durch die Vulkanlandschaft. So weit das Auge reicht strahlt das leuchtende Weiß der schneebedeckten Wälder und vertreibt jeden trüben Gedanken. Der Charme der winterlichen Landschaft ist einfach zauberhaft." Das ganze Jahr gibt es Wanderführungen und touristische Angebote, die speziell auf Wanderungen zugeschnitten sind. Unter www.gesundland-vulkaneifel.de sind dazu weitere Informationen zu finden. Einer der bekanntesten und schönsten Wanderwege ist der Eifelsteig. Die insgesamt 313 Kilometer lange Route von Aachen quer durch die Eifel fasziniert mit ihrer landschaftlichen Vielfalt. Den Besucher erwarten gut ausgebaute Wege mit zuverlässiger Beschilderung und zahlreichen Nebenpfaden, auf denen idyllische Dörfer, Burgen und Maare erkundet werden können.

Erfrischende Natur und wärmende Thermalbäder

„Ich komme immer wieder hierher, um mich von dieser ursprünglichen Landschaft, die aus den Naturgewalten der Vulkane entstanden ist, inspirieren zu lassen", sagt Heike Boomgaarden. „Im Winter legt sich der Schnee auf die in Stein gegossenen Kunstwerke und die zugefrorenen Maare, die von dieser Urkraft erschaffen wurden." Nach einer Wanderung durch die kalte Winterwelt tut es gut, sich ausgiebig aufzuwärmen. Schon die Römer badeten hierzu in der Bad Bertricher Bergquelle, deren Wasser aus 2.300 Metern Tiefe an die Oberfläche strömt. Heute kann man es im modernen Ambiente der Vulkaneifeltherme genießen. Die natürliche Wärme des Wassers von etwa 32 Grad wirkt entspannend und heilsam auf Muskeln, Sehnen, Wirbelsäule und Gelenke. Wer das Heilwasser trinkt, kann Magenbeschwerden lindern. Schon seit Jahrhunderten wird es daher als Arzneimittel verwendet. Heike Boomgaarden empfiehlt das GesundLand Vulkaneifel zum Kennenlernen als Kurzurlaub zum Durchatmen und Auftanken in der Natur. Weihnachten naht!

GPP

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Montag, 18. November 2013 - 19:28 Uhr
Glück

SWR4 Rheinland-Pfalz


Unsere Gartenexpertin Heike Boomgaarden kennt sich nicht nur mit Pflanzen aus, sondern auch mit dem Glück: Sie ist ausgebildete Glückspädagogin. Und was haben Pflanzen mit Glück zu tun? Fragen dazu beantwortet sie morgen am Vormittag bei uns im Radio. #zumGlück #ARDThemenwoche

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Dienstag, 5. November 2013 - 21:22 Uhr
Na wenn das kein Kompliment an meine wunderbare Lache ist

Stefan Raab hat
mich entdeckt...  : ))))

http://www.myspass.de/myspass/...112013--/15465/

ab 10'30

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Sonntag, 3. November 2013 - 12:55 Uhr
EINLADUNG

Wunder-Maar - Gillenfelder Schüler lernen gesund zu lernen
Im Rahmen der Neukonzeption der Schule am Pulvermaar soll ein einmaliges und zukunftsweisendes Schulkonzept umgesetzt werden. Neben vielfältigen anderen Entwicklungen zur Förderung der physischen und psychischen Gesundheit stellt das Wunder-Maar-Konzept mit der „essbaren Schule“ einen zentralen Pfeiler dar.
Dabei soll auch das Gemeinschaftsgefühl der Klassen gestärkt werden. Neben  fachlichen Kompetenzen sollen den Schülerinnen und Schülern vor allem Sozialkompetenzen vermittelt werden.
Das groß angelegte Projekt mit Lehrern Eltern und Schülern startet am 08.11.2013 mit einem Aktionswochenende. Dann wird der Schulgarten zusammen mit vielen Sponsoren angelegt. Erstellt werden ein Schmetterlingsgarten, ein Erlebnisteich, ein Insektenhotel und jede Klasse bekommt einen eignen Minigarten. 
Freitags ab 14:00 Uhr beginnen  die groben Arbeiten mit schwerem Gerät, so dass am Samstag, den 09.11.2013  ab 10:00 Uhr tatkräftige Unterstützung gefragt ist, um mit Hacke, Spaten und Schaufel die gespendeten Sträucher, Hecken und Bäume unter Leitung von der GesundLand Botschafterin und SWR-Gartenexpertin Heike Boomgaarden an Ort und Stelle zu verpflanzen.
Den Abschluss der Aktion bildet dann der Sonntag, 10.11.2013 von 12:00 bis 15:00 Uhr mit feierlicher Eröffnung, Zier- und Nutzpflanzenverkauf und Büchersignierstunde. Der Erlös kommt der Schule zugute.
Sowohl samstags als auch sonntags wird die Aktion mit einem attraktiven Rahmenprogramm begleitet.
Gesunde Ernährung kosten und selbst mit herstellen gehört genauso zum Programm wie eine spannenden Lesung über den „Tatort Natur“.
Die Schule in Gillenfeld - Ein handlungsorientiertes, ökologisches Konzept mit außerschulischem Lernort.
Diese Starteraktion ist eingebunden in das umfassende Konzept der essbaren Schule, die Idee des GesundLand Vulkaneifel und das WEGE-Konzept der Verbandsgemeinde Daun.
Kooperationspartner und die Sponsoren sind die Deutsche Gartenbau Gesellschaft, die Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz, die Gartenakademie Rheinland-Pfalz , der Verband Deutscher Garten-Center, das Netzwerk Schulgarten, Kientzler Jungpflanzen, das GesundLand Vulkaneifel, Bärbel Oftring NaBu, die Schulträger, die Ortsgemeinde, die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz und der Natur- und Geopark Vulkaneifel.



Kontakt und Info im GesundLand Vulkaneifel: 06592 951370 oder info@gesundland-vulkaneifel.de
Pressekontakt: Alexandra Schneiders, 06592 951371 oder schneiders@gesundland-vulkaneifel.de

Das GesundLand Vulkaneifel wird gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) im Rahmen des rheinland-pfälzischen Entwicklungsprogramms „Agrarwirtschaft, Umweltmaßnahmen, Landentwicklung“ (PAUL) des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz:
Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
       

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Sonntag, 3. November 2013 - 12:48 Uhr
EINLADUNG

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Samstag, 12. Oktober 2013 - 09:16 Uhr
Herbstimpressionen in ihrer schönsten Form

Herbstimpressionen in ihrer schönsten Form: Von reicher Ernte in Gläsern und Flaschen bis hin zu Stauden, Gehölzen und Gräsern: Der 5. Kräuterwind Gartenmarkt in Bad Marienberg wartet.
Sonntag, den 13. Oktober 2013

10.00 -18.00 Uhr

auf dem Marktplatz

Längst ist der Kräuterwind-Gartenmarkt mit Pflanzentauschbörse nicht mehr aus dem Marktkalender des Westerwaldes wegzudenken. Er ist die letzte große und vielfältige Möglichkeit um Garten, Heim und Vorratskammer mit den Schätzen aus grüner Pflanzenkultur, Natur und Küche zu bereichern. Auf dem Marktplatz, unweit von Apothekergarten und Barfußweg, werden viele Kräuterwind-Partner und weitere interessante Anbieter zum Abschluss der Marmer Woche ein echtes regionales Angebots-Feuerwerk zünden.Feinkost und edle Destillate, Säfte, Waren aus bäuerlicher Erzeugung und feine Backwaren laden zu Verkostung und Einkauf ein. Schönes für Heim und Garten, Dekorationen und hübsche Geschenkideen, selbstgefärbte Merinowolle aber natürlich auch Stauden, Gehölze und vieles weitere wird angeboten.

Warum wächst die Rose nicht, was tun gegen Schädlinge, was muss ich beim Wässern beachten? Heike Boomgarden, TV-Moderatorin bei ARD und SWR, Dipl.-Gartenbauingenieurin, Pflanzenbotschafterin, Gartenexpertin und Autorin beantwortet die Fragen der Garten- und Pflanzenliebhaber. Auf dem Marktplatz
von 14 - 17 Uhr.

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Samstag, 5. Oktober 2013 - 09:57 Uhr
Himmlische Hilfe ganz irdisch

http://www.rhein-zeitung.de/re...id,1046094.html

Stiftung Filippas Engel: Himmlische Hilfe ganz irdisch
Bendorf-Sayn - Junge Menschen für außergewöhnliche, Beispiel gebende Taten auszuzeichnen: Das ist das Ziel der Preisvergabe der Stiftung Filippas Engel. Schon zum zehnten Mal wurden jetzt im Sayner Schloss eben solche engagierten Menschen geehrt.


Im Sayner Schloss wurden zum zehnten Mal die Preisträger der Stiftung Filippas Engel ausgezeichnet. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 27 000 Euro vergeben. Vorn in der Mitte: Fürstin Gabriela und Fürst Alexander zu Sayn-Wittgenstein-Sayn.
Winfried Scholz
Die Stiftung erinnert an Filippa, viertes von sieben Kindern der Fürstenfamilie zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, die heute vor zwölf Jahren in England tödlich verunglückte.

Fürstin Gabriela erinnerte in ihrer Begrüßung: "Unser Vetter Johannes zu Eltz, heute Stadtdekan in Frankfurt, beschwor mich damals in unserer Verzweiflung: ,Versprich mir, nicht nach dem Warum zu fragen. Vielleicht erfahrt ihr eines Tages eine Antwort auf die Frage ,Wozu?‘. Wenn ich in die strahlenden Gesichter der jungen Menschen blicke, wenn sie Filippas Engel in ihren Händen halten, meine ich, dass dies vielleicht eine Antwort sein mag auf die Frage ,Wozu."

"Mamarazza" war eigens angereist

Inzwischen wurden mehr als 100 junge Menschen geehrt, allein in diesem Jahr wurden Preisgelder in Höhe von 27 000 Euro vergeben. Im Festsaal des Schlosses waren neben den aktuellen auch ehemalige Preisträger versammelt sowie Juroren, Ehrengäste und vier Generationen Sayn-Wittgenstein, zuvorderst Filippas Großmutter, Fürstin Marianne, die eigens aus München angereist war. Sachkundig und charmant moderierte TV-Gartenexpertin Heike Boomgaarden, die musikalischen Akzente setzte der Sänger und Songwriter Jacob Brass.

Es war deutlich zu beobachten: Die strahlenden Augen der ausgezeichneten jungen Menschen sind keine Floskel. Wie zum Beispiel bei fünf Studenten der Vallendarer WHU, die mit ihrem ehrenamtlichen Projekt Saidia-Consulting (Saidia heißt "Helfen" auf Suaheli) soziale und karitative Einrichtungen in Öffentlichkeitsarbeit und Marketing beraten. Dazu gehören die Gestaltung der Web- und Facebook-Seiten des Vereins Lichtzeichen, der schwangeren Frauen in Notlagen hilft, oder der komplette Finanzierungsplan für das Entwicklungshilfeprojekt "Pro Sonergy", mit dem in Afrika Kerosin-Lampen durch Solarleuchten ersetzt werden sollen.

Kristina Vonend (29) aus Würzburg engagiert sich für die gemeinnützige Bildungsplattform Hobos. Darauf wird Wissen über die Honigbiene vermittelt, die als Bestäuberin unverzichtbar für die Ernährung des Menschen ist. Mike Delberg (24) setzt sich mit seiner Initiative Juga, der Christen, Juden und Muslime angehören, unter anderem für den interreligiösen Dialog an Berliner Schulen ein. Kirsten König (19) aus Borken rief mit Mitschülern eine Partnerschaft zwischen dem Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz und einem Gymnasium in Uganda ins Leben. Durch Benefizveranstaltungen konnte dort zum Beispiel ein 10 000-Liter-Tank für Frischwasser finanziert werden. Die angehende Ärztin Lena Müller (26) aus Bickenbach gründete mit Kommilitonen den Verein Developmed.aid, der die Gesundheitsversorgung in Burkina Faso unterstützt. Die erst 14-jährige Lena Glemser und Mitschüler aus Darmstadt unterstützen mit "Make a difference" Waisenkinder in Uganda, damit diese eine gute Schulbildung bekommen, dreimal am Tag essen können und medizinisch versorgt werden.

Hauptpreis erstmals ausgelobt

Der erstmals ausgelobte Hauptpreis in Höhe von 10 000 Euro wurde aufgeteilt auf die studentischen Initiativen "Passau räumt auf" und "Deggendorf räumt auf", die beim katastrophalen Juni-Hochwasser über eigene Kontakte und soziale Netzwerke großartige Hilfe leisteten. Die Wirtschaftsinformatik-Studentin Laura Mundigl (24) berichtet im Gespräch mit der RZ: "In Deggendorf haben wir mit einem Kern von 25 Leuten 6000 freiwillige Helfer an den verschiedenen Brennpunkten koordiniert. An meine Grenzen kam ich, als ich einen 60-Jährigen trösten musste, der in den Fluten sein ganzes Hab und Gut verloren hatte. Unser Preisgeld werden wir Bedürftigen zukommen lassen."

Fürst Alexander betonte zum Schluss ergriffen: "Ich möchte dem lieben Gott Danke sagen für diese wunderbaren jungen Menschen. Wenn ich sehe, was die über 100 Preisträger an guten Dingen bewegt haben, wird deutlich, welche großen Spuren Filippa hinterlassen hat, eben Engelsspuren."

Winfried Scholz

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Donnerstag, 3. Oktober 2013 - 08:55 Uhr
Essbares Andernach“ ist Gesamtsieger im Wettbewerb Lebenswerte Stadt Deutsche Umwelthilfe und Stiftung „Lebendige Stadt“ ehren Andernach für visionäres Freiflächen-Konzept

Essbares Andernach“ ist Gesamtsieger im Wettbewerb Lebenswerte Stadt
Deutsche Umwelthilfe und Stiftung „Lebendige Stadt“ ehren Andernach für visionäres Freiflächen-Konzept – Weitere Sieger sind Arnsberg, Bad Hersfeld, Sondershausen und die Bezirke Berlin-Pankow und Hamburg-Mitte – 30.000 Euro Preisgeld
Leipzig/Radolfzell/Hamburg, 26. September 2013: Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) und die Stiftung „Lebendige Stadt“ haben die Stadt Andernach für die nach-haltige Umgestaltung ihrer Grünanlagen als Gesamtsieger des Wettbewerbs „Lebenswerte Stadt“ ausgezeichnet. Die Stadt am Mittelrhein hatte im vergangenen Jahr ihr Projekt „Essbare Stadt“ eingereicht und konnte sich neben fünf weiteren Kommunen gegen bundesweit 154 Bewerberprojekte durchsetzen. Andernach erhält für die Auszeichnung ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Die Auszeichnungsfei-er fand am gestrigen Abend im Neuen Rathaus in Leipzig statt.
Mit seinem Projekt „Essbare Stadt“ macht Andernach aus seinen Parkanlagen be-gehbare Gärten und ergänzt die gewohnten Grünflächen durch sowohl leckere als auch dekorative Gemüsearten. „Das Andernacher Konzept ist schon allein wegen seiner Einfachheit brillant: der Stadt gelingt ohne aufwendige Baumaßnahmen eine Aufwertung ihrer Grünanlagen. Durch die Wahl von essbaren Pflanzen wurde dem öffentlichen Grün eine Multifunktionalität verliehen, die bei der Bevölkerung sehr gut ankommt. Selten wurde mit so einfachen Mitteln so viel bewegt. Aber auch die ande-ren Bewerberprojekte dokumentieren, mit welcher Kreativität man sich in den Städ-ten für ein attraktives Lebensumfeld engagiert. Das ist Best-practice pur“, so Alexan-der Otto, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung „Lebendige Stadt“.
„Anfangs herrschte in Andernach natürlich auch Skepsis. Doch relativ schnell wandelte sich die Stimmungslage hin zum absolut Positiven. Vor allem, weil jetzt Bereiche der Stadt, die früher weniger attraktiv waren, aufgewertet worden sind. Uns geht es darum Blühräume nicht nur für Pflanzen und Tiere, sondern vor allem für die Menschen zu schaffen, in denen sie sich wohlfühlen, in denen sie sich entfalten – in denen sie eben aufblühen können“, erläutert Achim Hütten, der Oberbürgermeister von Andernach. Gemeinsam mit der Langzeitarbeitslosen-Qualifizierungsgesellschaft Perspektive GmbH habe man auch ein umfangreiches berufsqualifizierendes Ange-bot gestrickt. Die hierüber beschäftigten Langzeitarbeitslosen leisteten wertvolle Arbeit in Andernach. So sei die Essbare Stadt wirklich zu einem gesamtstädtischen Konzept geworden, das Menschen jeden Alters und aus allen Bevölkerungsschichten anspricht und mitnimmt.
Neben Andernach wurden auch die Städte Arnsberg, Bad Hersfeld und Sonders-hausen, sowie die Bezirke Berlin-Pankow und Hamburg-Mitte als „Lebenswerte Städte“ ausgezeichnet. Alle diese Preisträger erhalten ein Preisgeld von jeweils 3.000 Euro. Anlässlich des heute in Leipzig stattfindenden Fachkongresses „Grün, schön und lebendig – Das Potential von Stadtnatur für eine lebenswerte Stadt“ be-richten die Siegerprojekte von ihren Erfahrungen und diskutieren mit Kommunalvertretern aus dem ganzen Bundesgebiet.
„Alle sechs Siegerprojekte zeigen, dass Erholung im Grünen mitten in der Stadt nicht nur möglich, sondern stadtplanerische Messlatte ist. Eine sinnvolle und kreative Grünflächenplanung gehört zu modernen Stadtentwicklungskonzepten einfach dazu. Und sie bezieht die Menschen vor Ort aktiv mit ein. So arbeiten Lokalpolitik, Verwaltung und Bürgerschaft gemeinsam daran, dass unsere Städte auch in Zukunft lebenswert bleiben“, so Harald Kächele, Bundesvorsitzender der DUH.
Gesamtsieger: Andernach
Andernach ergänzt die gewohnten Grünflächen und Blumenrabatten in den Stadt-parks mit Zucchini, Mangold und anderen Gemüsearten. Die Bürgerinnen und Bürger packen bei der Beetpflege und der Ernte selbst mit an. So hat sich das Stadtbild po-sitiv verändert.
Arnsberg
Jahrzehntelang floss die Ruhr in einem begradigten Flussbett durch Arnsberg. Seit 10 Jahren renaturiert die Stadt den Fluss im ganzen Stadtgebiet. Heute ist die Ruhr ein faszinierendes Naherholungsgebiet mitten in der Stadt.
Bad Hersfeld
Auf einem vormals vollständig versiegelten Industriegelände direkt an der Bad Hers-felder Altstadt entstand eine weitläufige Parkanlage. Prägendes Element ist ein ehe-mals unterirdisch verlaufender Bach, der nun wieder an die Erdoberfläche geholt und renaturiert wurde.
Bezirk Berlin-Pankow
Der Bezirk Pankow von Berlin unterstützt seit 10 Jahren die Begrünung von Innenhö-fen im größten Gründerzeitviertel Europas. Wo Beton und Parkplätze dominierten, schaffen Anwohner und Eigentümer grüne Oasen mitten in eng bebauten Großstadt-quartieren.
Bezirk Hamburg-Mitte
Auf einer ehemals nicht zugänglichen Elbinsel mitten in Hamburg ist ein einzigartiges Naherholungsgebiet entstanden. Das Nutzungskonzept beruht auf einem Agenda 21-Prozess, bei dem viele Interessengruppen zusammenarbeiteten.
Hintergrundinformationen zum Wettbewerb
Deutsche Umwelthilfe und Stiftung „Lebendige Stadt“ riefen Städte und Gemeinden zur Teilnahme am Wettbewerb „Lebenswerte Stadt – Natur und städtisches Leben ohne Widerspruch“ auf. Gesucht wurden kreative Stadtentwicklungsprojekte, die städtisches Grün fördern und dabei die Bevölkerung aktiv einbeziehen. Die Natur ist ein zentrales Element für Umwelt- und Lebensqualität in unseren Städten und Ge-meinden. Stadtnatur bietet den Stadtbewohnern Raum für Spiel, Sport und Erholung und leistet damit einen wichtigen Beitrag, das Wohn- und Arbeitsumfeld lebenswert zu gestalten. Gleichzeitig bietet Stadtnatur Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Urbaner Natur- und Artenschutz steht dabei nicht im Widerspruch zu Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Im Gegenteil: Stadtgrün ist sogar ein wichtiger Standortfaktor. Aus den eingereichten 160 Projekten wurden sechs Siegerprojekte ausgewählt und ausgezeichnet. Nun wurde aus den sechs Siegerkommunen Ander-nach als Gesamtsieger gekürt. Die Stiftung „Lebendige Stadt“ hat den Gesamtpreis mit 30.000 Euro dotiert, wobei der Gesamtsieger ein Preisgeld von 15.000 Euro und die übrigen Gewinner je 3.000 Euro erhalten.
Weitere Informationen zu den Siegerprojekten finden Sie im Internet unter http://www.duh.de/3787.html.
Fotos von der Preisverleihung und den Gewinnern finden Sie zum Download unter: www.presseplattform.de
Benutzername: LebendigeStadt
Kennwort: presse

Deutsche Umwelthilfe e.V.: Die Sieger
www.duh.de
Feinstaub, Dosenpfand und Atomausstieg auf der einen - Natur- und Artenschutz auf der anderen Seite, die Arbeit der Deutschen Umwelthilfe hat viele Facetten mit dem Ziel durch Umwelt- und Naturschutz eine lebenswertere 

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Donnerstag, 26. September 2013 - 20:19 Uhr
Die neue Botschafterin des GesundLand Vulkaneifel

Die neue Botschafterin des GesundLand Vulkaneifel, Heike Boomgaarden. Die aus Funk und Fernsehen bekannte Garten- und Naturexpertin ist überzeugt von der Idee des GesundLand Vulkaneifel, dass eine ganze Region sich auf die ursprüngliche Lebenskraft der Erde besinnt. Sie möchte die Natur mit all ihrer Schönheit, Kraft und Vielfalt wieder in das Interesse der Menschen stellen. 

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Donnerstag, 26. September 2013 - 20:10 Uhr
Wir pflanzen Gesundheit

Im GesundLand Vulkaneifel befindet sich auch der erste Landschaftstherapeutische Park Europas. Im Römerkessel in Bad Bertrich hat der Münchener Diplom Psychologe Reinhard Schober eigens nach einem auf den Römerkessel abgestimmten Konzept sieben verschiedene Themengärten zum Entspannen und Krafttanken entworfen. Hierin befinden sich auch Venen- und Diabetespfade, die Therapeuten in ihre Behandlungen integrieren.

Auch in Daun entsteht derzeit in Zusammenarbeit mit meinem Büro für urbane PflanzKultur „Wesentlich“ ein landschaftstherapeutisch gestalteter Park. Der am Stadtrand vorhandene Kurpark wird in diesem Sinne umgestaltet und orientiert sich dabei an den Markenwerten des GesundLand Vulkaneifel (ursprünglich und rein; erdend; kraftvoll-stabilisierend; lebendig-anregend). Auch der Weg von der Stadt entlang verschiedener Dreesquellen bekommt landschaftstherapeutische Elemente und soll somit einen ganz besonderen Zugang zur Natur schaffen.

Detailliertere Informationen zum Projekt und welche Angebote bereits entwickelt wurden, gibt es auf www.gesundland-vulkaneifel.de.

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Donnerstag, 26. September 2013 - 19:48 Uhr
Geschmackstage in Andernach

Ich lade Sie ganz herzlich zu unserer Veranstaltung
Geschmackstage ein Unter dem Motto „Gemeinsam Geschmack erleben“ werben Köche, Landwirte
und Vermarkter für eine neue Ess- und Genusskultur in Deutschland.
Auftakt ist eine zentrale Veranstaltung mit prominenten Gästen am
28. und 29 September im rheinland-pfälzischen Andernach. Die
„Essbare Stadt“ Andernach hat Brachen in öffentliche Obst- und
Gemüsegärten verwandelt, in denen jeder Bürger ernten kann.
„Unser Ziel ist es, Menschen aller Altersgruppen für frische und
handwerklich erzeugte Lebensmittel zu begeistern. Bei den
Geschmackstagen können sie erleben, was für ein Genuss es ist,
mit Zutaten zu kochen, die direkt vor der Haustür wachsen“, sagt
Silvia Buchholz-Lafer, die Vorsitzende des Vereins Geschmackstage
Deutschland e.V.. Zusammen mit ihrem Mann, dem Sternekoch
Johann Lafer, engagiert sie sich seit langem für das Thema
Geschmacksbildung.

Unter dem Dach der Geschmackstage haben sich Akteure entlang der
gesamten Lebensmittelkette versammelt – ein Bündnis, das in dieser
Form bisher nicht existierte. Landwirte, Gastronomen und Gärtner, aber
auch Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung wie Betriebs- und
Schulkantinen sowie Hersteller, Verarbeiter und Vermarkter von
regionalen Lebensmitteln beteiligen sich an der Initiative. Letztes Jahr
fanden im Rahmen der Geschmackstage deutschlandweit mehr als 750
Veranstaltungen statt, darunter kulinarische Stadtführungen,
Sinnesschulungen und Kochaktionen in Kindergärten und Schulen.

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Donnerstag, 26. September 2013 - 19:43 Uhr
Wir feiern

Wir wollen wieder ein tolles Jahr in der essbaren Stadt feiern, ich lade Euch herzlich nach Andernach ein. Nach dem Tomaten-, dem Bohnen- und dem Zwiebelfest in den vergangenen Jahren, dreht sich jetzt alles rund um den Kohl. Am Freitag, 27. September, 17 Uhr, steigt das große Kohlfest im Schlossgarten. Bei Spielen, Informationen und Kulinarischem rund um den Kohl können alle Besucher schöne Stunden vor der herrlichen Kulisse der Stadtmauer und der Burgruine verbringen. Hier werden auch der Kohlkönig bzw. die Kohlkönigin erkoren.

Übrigens: Die Stadt wird ein Kohlkochbuch erstellen. Alle Bürgerinnen und Bürger können sich daran beteiligen und ihr Kohlrezept an diesem Tag abgeben oder jetzt schon schicken an: Stadtverwaltung Andernach, z. Hd. Christoph Maurer, Läufstraße 11, 56626 Andernach, E-Mail presse@andernach.de. Alle, die ein Rezept einreichen oder abgeben, erhalten anschließend ein Kohlkochbuch zugeschickt – natürlich gratis.

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Sonntag, 22. September 2013 - 10:34 Uhr
WAS IST EINE THERAPEUTISCHE LANDSCHAFT?

Eine Therapeutische Landschaft ist geprägt durch eine unberührte, ursprüngliche Natur mit weiten Blickwinkeln und unaufgeregter Ruhe. Das GesundLand Vulkaneifel ist eine solche Landschaft. Es fesselt Sie mit seiner vulkanischen Erdgeschichte, besticht durch Blicke über sanfte Hügel und lädt dazu ein, von den gesunden Heilquellen zu kosten.


Ein sich ständig weiter entwickelndes Konzept
Therapeutische Landschaften tragen zum gesunden Leben bei.
Die Effekte der Vulkaneifel-Landschaft in Verbindung mit den individuell angebotenen Gesundheitsprogrammen und Bewegungsangeboten tragen zu Gesundheit und Wohlbefinden bei und helfen Ihnen auch, falls Sie doch einmal krank werden.

Der Begriff Therapeutische Landschaft („Therapeutic Landscape“) geht auf den amerikanischen Wissenschaftler Wilbert Gesler zurück, der diesen 1992 prägte. Er kennzeichnet zwei Ansätze: Landschaften mit malerischer Kulisse und gesundheitsfördernden Einrichtungen, die vornehmlich der Erholung dienen, und Landschaften, die durch eine reichhaltige Ausstattung an Gesundheitseinrichtungen gekennzeichnet sind („landscapes of care“).

Seitdem hat es einige Untersuchungen gegeben, die unter anderem beweisen, dass eine reizvolle, ruhige Landschaft positive Wirkungen auf den Blutdruck hat. Auch in der Psychologie kann der richtige Einsatz von Natur und Landschaft zu positiven Ergebnissen führen. Die Universität Bonn hat vor Kurzem ein wissenschaftliches Projekt zum Zusammenhang zwischen Naturschutz und Gesundheit abgeschlossen.
Im Zuge der Begleitforschung wird auch im GesundLand Vulkaneifel weiter nach der optimalen Verbindung von Natur- und Landschaftserlebnissen im Rahmen der Gesundheitsförderung geforscht.

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Sonntag, 22. September 2013 - 09:39 Uhr
„Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht”

Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Teilnehmern meines Workshops in Grünberg. Es waren tolle Stunden Heike Boomgarden, Diplom Gartenbauingenieurin, Pädagogische Ausbildung zur Durchführung
des “Schulfachs Glück”, Fritz Schubert Institut
Anwendungsbereich problematische Kinder/Jugendliche und Menschen mit
Erschöpfungserkrankungen: Bewegung in der Natur, Arbeiten im Garten als wahrhaftiges
Therapeutikum. Sie schafft die Fähigkeit zur „Work-Life-Balance“, bedingt den bejahenden und
zusagenden emotionalen Umgang mit der Natur und der sozialen Umwelt – eine Grundvoraussetzung
für einen bewussten Erfahrungsgewinn bis ins hohe Alter. Den Wandel vom Erdulder zum Gestalter des
Lebens zu erleben und nach der Resilienzpädagogik widerstandsfähiger und selbstbewusster zu
werden, damit die Herausforderungen des Lebens zu bewältigen und Krisen überwinden können.

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Mittwoch, 18. September 2013 - 19:08 Uhr
Freiheit und Erdung

Freiheit und Erdung

Diese beiden Begriffe begleiten mich ein Leben lang. Sicher hat es einen Anteil an meiner Herkunft, dem Ostfriesischen Gen. Denn Ostfriesland unterstand viele Jahrhunderte keiner Zentralen Herrschaft  Bereits im 12. und 13. Jahrhundert hatten sich die „freien Friesen“, in genossenschaftsähnlichen Landesgemeinden organisiert, in denen prinzipiell jedes Mitglied, ob Bauer oder Händler oder Kirchenmann gleichberechtigt war. Zudem lernte ich in meiner Ausbildung als Glückslehrerin, in Heidelberg im  Fritz-Schubert-Institut, recht schnell zu begreifen in welchen Zusammenhang diese Begriffe Freiheit und Erdung  in meiner Arbeit stehen. Das wesentliche am Glück eines Menschen ist ein selbst bestimmtes Leben im Umfeld eines funktionierenden sozialen Netzes. Ganz nach dem Motto verstehe nicht was das Leben aus Dir macht sondern was Du aus Deinem Leben machst.
In meiner Arbeit als Gärtnerin wurde mir schnell klar dass wir in alten Strukturen denken, Lebensräume instrumentalisiert wurden und nicht mehr den Bedürfnissen der Menschen gerecht sind. Denn wenn man sich das Menschlichenumfeld anschaut so lebt es von Regularien und nicht vom Verstehen und aktiv Gestalten. Dieser Gedanke lässt sich auf alle Lebensbereiche übersetzen. Wir sind nicht mehr geerdet sondern verkopft. Wie schade.
Deshalb änderte ich meine Art des gärtnern. Die pure Lust am gärtnern ist mein Motto. Meinem Empfinden nach ist ein Garten der Ort, an dem jeder  hautnah erfahre, dass es Dinge gibt, die ich ändern kann. Aber auch, dass ich andere Dinge hinnehmen muss, die ich eben nicht beeinflussen kann. Im Garten bin ich eingebunden in den natürlichen Jahreszeitenrhythmus mit den Phasen des Säens, des Pflegens, des Erntens und des Ruhens. So lässt sich auch Geduld gut lernen: Eine Pflanze wird gesät, sie keimt, blüht, fruchtet – als dies lässt sich nicht beschleunigen, sondern nur betrachten. Das Bewusstsein für Zeit relativiert sich und dies ist Entschleunigung pur in einer immer hektischer werdenden Welt.
Ein Garten hat zusammen mit uns Lust  sich zu entwickeln, aber nicht nur durch unseren Einfluss, nein es heißt das eine oder andere mal ein Auge zuzudrücken und den schönen kleinen, die wie von selbst sich in die Gestaltung einfügen Toleranz zu schenken. So entstehen wunderschöne Gartenbilder, wenn sich die Lichtnelke dezent hinter der Rose aufrichtet, oder die wilde Möhre Struktur in das Blumenbeet bringt. Das erinnert mich immer an meinem meiner Blumekästen in den sich eine Brennnessel reingeschlichen hatte. Jeder wurde auf diesen Kasten aufmerksam da die Brennnessel sich im Kasten wunderhübsch machte, als zartblättrige Begleitpflanze. Was zuviel wird an Beikräutern darf wieder gehen und neues findet seinen Platz. Ach ja apropos gehen. Der Weg zum Haus ist schon ein Weg zum besseren Heimkommen. In meinen Gartenplanungen lege ich immer auf die Vorgärten, denn ist der Vorgarten nicht der Ausdruck der Persönlichkeit seiner Hausbewohner.
Lebendig und wohlduftend gestaltet heißt er jeden Tag  Bewohner und Besucher auf herzlichste willkommen.. Ein Vorgarten sollte deshalb immer das Spiegelbild der Persönlichkeit des Hausbewohners sein und genauso lebendig .Für mich heißt das ein Konsequentes abwenden  vom Trend der uniformierten Splittgärten ohne Ausdruck-lassen wir doch unsere Vorgärten wieder aufblühen und uns in schönster Form repräsentieren, auch um unsere Städte und Dörfer wieder menschlicher zu gestalten. Ja unsere Städte-leider eher Wüsten-besonders leiden sie an unnötigen Sparprogrammen im öffentlichen Grün. Es kann aber auch ganz anders sein. Wie in meinem Stadtprojekt die „essbare Stadt“ Andernach Die Stadt als Raum für alles Leben. Klingt ein wenig Paradiesisch, nun das ist es auch. Konsequent lehne ich Bedenken gegen lebendiges Grün ab, Fragen-was ist was ist wenn- bringen uns nicht mehr weiter oder gar ein schönes Leben.. Meine Freundin Annette Bassler drückte es einmal in Ihren Gedanken aus, was für sie ein Stadt bedeutet indem das Lebensmotto lautet gestalten, betreten und pflücken erlaubt, gelebt wird. „Eine Stadt mit einer Philosophie. Toll. Und die Philosophie lautet: Wenn die Pflanzen aufblühen, dann blüht auch der Mensch auf. Wenn wir uns in den Kreislauf der Natur einfügen und von ihm lernen, dann werden wir von der Natur reich beschenkt. Dann wird die Natur ein Ort, an dem man Gott begegnen kann. Weil Gott überall dort ist, wo Menschen was geschenkt kriegen. Einfach so. Aus lauter Lust und Freude.
Ich finde es einen wunderschönen Gedanken Unser Gefühl für Schönheit hat etwas mit erlebten wunderbaren Ereignissen zu tun. Ich habe jeden Tag auf dem Heimweg von der Schule einen Blumenstrauß gepflückt, mal winzig mal riesig. Warum sollte das nicht jedes Kind und jeder Erwachsene in seiner Stadt machen können. Statt Brachen können wir alle Blumeninseln sähen, dann mit Buddleia geschmückt können wir auch noch Schmetterlinge unser Herz erfreuen lassen. Ich finde hier ist Toleranz gefragt, eine Stadt die mit neuen Staudenmischungen spielt, altbewährten Wechselflor punktuell aufwertete. Wer Gemüse und Obstbaume als Bereicherung im Stadtbild empfindet und Blumenwiesen statt Brache zelebriert,  schafft einen Lebensmittelpunkt und Treffpunkt für alle  Menschen. Mit der Idee der Bürgergärten  entwickelten wir neue soziale Formen des Zusammenlebens in der Stadt und ihrem Umfeld. Statt der bekannten Schilder „Betreten verboten“ lädt dann plötzlich ein „Pflücken erlaubt“ ein. Noch scheint vielen die Vorstellung, da erntet jemand, der nicht gesät oder geharkt hat, befremdlich, aber unsere Erfahrung zeigte, es funktioniert. Es gibt dann keinen Vandalismus, weil die Verantwortlichkeit im kleinen, überschaubaren Rahmen für alle erfahrbarer ist als in großen, anonymen Strukturen. Nun ist die Stadt als „Lebens-“mittelpunkt  wieder erlebbar.
Vielleicht doch ein wenig wie ein Paradies. Obwohl :Den  Paradiesgarten in der Schöpfung, diesen  finde ich als Gärtnerin eine ewige Offenbarung des Schönen, aber ich hab, ganz aus den Tiefen meines Seins heraus, ein Problem mit der Vertreibung aus dem Paradies. Das Paradies ist uns, glaub ich, nie genommen worden, sondern wir sehen es nur nicht mehr. Oder ist es gar so das wir die Vertreibung doch hätten vermeiden können, denn als Eva sich verführen ließ, den Apfel vom Baum der Versuchung zu ernten, wäre es wohl besser gewesen, sie hätte stattdessen ihren eigenen Apfelbaum veredelt und gepflanzt. Dann wären Adam und sie höchstwahrscheinlich im Paradies geblieben und wir Menschen hätten es heute vielleicht noch etwas paradiesischer hier auf Erden.
Deshalb ist eins meiner wichtigsten Anliegen, die Bildung in Sachen Grün, denn wenn alles wissen wie es geht, kommt es zu keiner Frustration und die Lust auf Buntes, Geschmackliches und Lebendiges wächst. Deshalb biete ich regelmäßig Seminare und Workshops an. immer Fortbildungen und Seminare an.
Aber noch schöner ist es die Welt zusammen bunter zugestalten, Aktionen wie RLP macht mit oder mein Herzensprojekt den Schattenkindergarten im Kinderhospiz Dudenhofen lässt nicht nur die Natur wachsen nein es wachsen auch Netzwerke der Sympathie. Unser Schattenkindergarten ist so ein wunderschönes Projekt , hier arbeiten wir mit vielen Ehrenamtlichen an einen Außengelände indem sich die Geschwisterkinder von sterbenskranken Kindern, die Möglichkeit haben durch den direkten Kontakt mit der Natur wieder Kraft zu schöpfen, aber auch Wut und Trauer loszuwerden oder sich Trost im Streichelzoo zuholen. Die Natur hört zu aber wertet nicht.
Mein Traum wäre es die neuen Medien zu nutzen um mit vereinten Kräften dem lebendigen Grün wieder Raum zuschaffen. Ich stelle mir in den großen Städten Flashmop, also einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf  auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer persönlich nicht kennen und ungewöhnliche Dinge tun vor, die gemeinsam auf ausgewiesen Plätzen schöne Flächen pflanzen und dann den Bürgern schenken . Alles gut organisier wird es zu einem ungewöhnlich spannenden Ergebnisse und einer Bereicherung der Kultur führen

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Mittwoch, 18. September 2013 - 14:39 Uhr
Die neuen Apfelsorten

Gesund, saftig und knackig
Äpfel von der Pillnitzer Obstwiese

246 Äpfel – so viele Äpfel isst bei uns jeder Mensch in einem Jahr, durchschnittlich. Für zwei von drei Deutschen ist der Apfel das Lieblingsobst. Und weil Äpfel auch noch richtig gesund sind, in unseren gemäßigten Breiten optimale Anbaubedingungen vorfinden und der eigene Apfel sowieso der Beste ist, pflanzen Sie doch einen Apfelbaum im eigenen Garten. Zwei neue Sorten 'Rekarda' und 'Recolor' aus dem bekannten Institut für Züchtungsforschung an gartenbaulichen Kulturen und Obst in Dresden-Pillnitz eignen sich bestens dafür.

Ein Apfelbaum im Garten
Mit den Römern kamen die ersten Apfelbäume zu uns, denn nachweislich haben schon die Kelten und Germanen Mus aus Äpfeln gegessen. Das waren damals allerdings kleine, harte Früchte. Dank der züchterischen Arbeit in den letzten 850 Jahren sind durch Kreuzung von Zwerg-, Holz- und anderen Wildäpfeln vielerlei saftig-süße Apfelsorten entstanden. Pomologen unterscheiden heutzutage bei uns etwa 1500 verschiedene Sorten. Von diesen dominieren einzig sieben Sorten das Apfelsortiment auf Wochen- und in Supermärkten: 'Braeburn', 'Elstar', 'Gala', 'Golden Delicious', 'Jonagold' und die Shootings-Stars in der Apfelszene 'Fuji' und 'Pink Lady'. Für den Hausgarten sind diese beliebten Sorten wegen ihrer Schorfanfälligkeit aber völlig ungeeignet. Denn dort ist die Resistenz der Sorten gegen häufige Apfelkrankheiten ungeheuer wichtig, fehlen ja die Möglichkeiten für einen kleinklimatisch angepassten Pflanzenschutz. Und, ehrlich gesagt, spritzen wollen Sie in Ihrem Garten ganz bestimmt nicht.
Doch nicht nur die Robustheit spielt bei der Qual der Wahl der richtigen Apfelsorte für den Hausgarten eine Rolle. Der selbst angebaute Apfel soll natürlich auch lecker schmecken, gut in heutigen Schuppen und Kellern zu lagern und natürlich möglichst vielfältig zu verwenden sein – frisch gepflückt vom Baum, im feinen Kuchen und als Kompott. Und diese Sorten gibt es tatsächlich! Den bekannten Obstzüchtern in Dresden-Pillnitz sind zwei neuen Apfelsorten der Re-Linie (Re steht für SchorfREsistenz) gelungen, die Allround-Stars auf der Pillnitzer Obstwiese: 'Recolor', eine Kreuzung der bekannten schorfresistenten Sorten 'Regine' und 'Reglindis', vereint alles, was zu einem guten Apfel gehört: Er ist knackig, schmeckt fein-säuerlich und sieht, passend zum Namen, auch noch farblich toll aus. Ganz anders 'Rekarda' mit feinporigem, zart schmelzendem Fruchtfleisch, süßlichem Geschmack und von wirklich edlem Aussehen. Ein weiteres Plus: Mit ihren sortentypischen sekundären Pflanzenstoffen bereichern diese Apfelsorten Ihren Speisezettel, denn Vielfalt ist so gut für Ihre Gesundheit.


Die Apfelsorten der Pillnitzer Obstwiese
'Rekarda'
pflückreif: Anfang bis Mitte Oktober
genussreif: November bis Februar
Frucht: mittel bis groß, grünlichgelb mit rot, wird intensiv rot, wenn man ihn länger hängen lässt, sehr gleichmäßige Formen, frisch fein säuerlich, gelagert süßer, gute Lagerapfel
Besonderheiten: fein säuerlich-süßer Geschmack, resistent gegen Schorf, unempfindlich für einen Befall mit Spinnmilben und Bakterienbrand, nur mäßig anfällig für Mehltau, geringer Schnittaufwand, wenig frostempfindlich
Verwendung: ideal für Apfelkuchen, Apfelpfannkuchen, probieren Sie auch mal ein Kompott

'Recolor'
pflückreif: Mitte September
genussreif: ab Ernte bis November
Frucht: mittelgroß, dunkelrote Fruchtschale, abwechslungsreiche Formen, knackig, säuerlich, frisch vom Baum am besten
Besonderheiten: feiner Geschmack, knackig frisch, wunderschöner farbiger Apfel, resistent gegen Schorf, unempfindlich für einen Befall mit Spinnmilben und Bakterienbrand, nur gering anfällig für Mehltau, geringer Schnittaufwand, wenig frostempfindlich
Verwendung: ideal zum frisch genießen, auch für Kompott
Die neuen Sorten gibt es auch in unserem Onlineshop

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Montag, 15. Juli 2013 - 22:34 Uhr
Ein wundervoller Beitrag zur essbaren Stadt

Ich liebe diesen Beitrag http://www.zdf.de/ZDFmediathek...en-in-Andernach
Urbane Gärten in Andernach - Volle Kanne - ZDFmediathek - ZDF Mediathek
www.zdf.de
Elmar Mai besucht Gärtnerin Heike Boomgaarden in Andernach am Rhein. Sie hat ihre Gemeinde in eine "essbare Stadt" verwandelt. Überall gibt es nun Gärten, in denen geerntet werden darf.

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Freitag, 5. Juli 2013 - 23:52 Uhr
Gehaichnis

Mir kommt es manchmal so vor, das wir in einer Gesellschaft leben in der zuviel Wünsche und Begierden geweckt werden. Doch manchmal stelle ich mir vor das wir Menschen wieder eine Arche brauchen, einen Schutzraum vor Zerstreuung, Verführung und der Angst. Diese Arche nimmt als ersten Gast die Schöpfung auf  und unsere Arche, oder besser gesagt unser Bewusstsein wird ein Schutzraum für sie. Beginnen können wir doch sofort in unseren Gärten, lassen wir sie zur Arche der Schöpfung werden. Oder wenn uns der Monumentale Bau einer Arche zu groß ist , zu einem Gehaichnis
Ein Gehaichnis kann so vieles sein. Allen gemeinsam ist: Dass es unser Leben voll und reich macht, dass es warm und liebenswert bleibt.
Die Hunsrücker Mundartdichterin Elfriede Karsch drückt das so aus.
E Gehaichnis das sinn groe, schoofwollene Socke,
is Schweinebrieh mit Wasserweckbrocke.
E Gehaichnis is de Geruch vunn gereicherter Worschd,
is vum Brot ous’m Backes e Stick vunn der Korschd […]
E Gehaichnis dat is e Gesiecht voller Falte,
is „Ge’naacht mei Maad“ unn e Rood vunn de Alte.
E Gehaichnis hält warem unn mollisch, micht satt,
unn dat gitt’s nor dehääm in de Sprooch
(Elfriede Karsch)
Ein Garten ist der Platz in dem die Welt zum Gehaichnis wird. Er schenkt uns einfach ein wunderbares Glücksgefühl. Bewahren wir doch Wasser in seiner schönsten Form im Garten, dem Teich. Laue Sommernächte, der Gesang der Nachtigall, das Zirpen der Grillen begleitet das Konzert der Frösche. Schön ist es, sich dieser ganz besonderen Stimmung hinzugeben. Es lässt mein Herz danke sagen an diesem Juliabend. Auf der glatten Oberfläche eines Teichs spiegelt sich der Garten und eine neue Dimension in der Wahrnehmung entsteht. Fließendes Wasser ist wie Musik: Der gleichmäßige Klang wirkt meditativ-beruhigend auf unser Gemüt. Er lädt ein, in sich zu gehen, und die Gedanken neu zu ordnen. Und es bringt Bewegung in den Garten und erzeugt ein positives Mikroklima, in dem viele Pflanzen hervorragend gedeihen. Gerne versorge ich das Wasser in meinem Teich mit allem, was es braucht. So wird es nicht algenschwer, sondern bleibt glasklar für die Spiegelung des Mondes. Zunächst braucht der Teich ausreichend Sauerstoff. Gerade im hitzeschwirrenden erhofften Juli Wetter, wenn das Wasser tropische Temperaturen erreichen kann, ist der Sauerstoffgehalt des Wassers enorm wichtig. An den freundlichen Teichbewohnern können Sie erkennen, wenn die Luft dünn wird im begrenzten Wasserraum. Dann verhalten sich die Fische wundersam, sie scheinen zu rufen, wenn sie an die Wasseroberfläche steigen und intensive Mundbewegungen machen. Besonders am frühen Morgen rufen sie um Hilfe, denn durch den nächtlichen Sauerstoffverbrauch der Wasserpflanzen sinkt der Sauerstoffgehalt noch mehr. Schnell helfe ich ihnen in ihrer Not und verbinde die Elemente Wasser und Luft durch Springbrunnen, Wasserspiele oder einen Bachlauf mit Stufen. Auf diese Weise schicke ich ihnen Sauerstoff in ihre Unterwasserwelt. Staunen über die Schaffenskraft der Natur lassen mich stets die Teichmuscheln. Jede einzelne von ihnen filtert jeden Tag die Schwebstoffe aus bis zu 400 Litern Wasser heraus! Ihnen bereite ich ein 2–3 cm tiefes Sandbeet am stillen Grund. Drei bis vier Muscheln reichen für einen normal großen Gartenteich.
Ein wenig abseits, denn sie lässt sich nicht gern vom Springbrunnen kitzeln, sorgt die Seerose durch ihren großen Appetit auf Nährstoffe für spiegelklares Wasser. Seerosen sind sehr beliebt, vielleicht weil sie auf die Nymphen in der griechischen Mythologie zurückgehen. Diese Nymphen waren hübsche, dem Menschen freundlich gesinnte Naturgeister, die in Quellen, Seen und Bächen lebten. Dummerweise verliebte sich eine Nymphe in Herakles, den berühmten altgriechischen Sagenhelden, der ihre Liebe jedoch nicht erwiderte. Schließlich starb sie an gebrochenem Herzen. Die Götter hatten Mitleid mit der Nymphe und ließen sie in Gestalt einer wunderschönen Blume, der Seerose, wieder auferstehen. Vielleicht können wir ja ihre wahre Seele in lauen Sommerabenden erahnen.  .
Auch andere Wasserbewohner sorgen dafür, dass der Stickstoffgehalt im Wasser nicht zu hoch wird und sich Ihr klarer Gartenspiegel nicht in eine grüne Hölle verwandelt. Wasserhyazinthen (Eichhornia) und Schwimmfarn (Salvinia) gehören dazu, sie schwimmen auch in meinem Teich. An den Teichrand, dort, wo es schön feucht ist, setze ich Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris), Blut-Weiderich (Lythrum salicaria), Japanische Sumpf-Schwertlilien (Iris ensata und Seggen (Carex).
Sie sind die schönsten Landeplätze für die juwelenäugigen geheimen Libellenwesen, zart und scheu, mit Flügeln, die hauchgleich wie Regenbogen schimmern.

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Sonntag, 23. Juni 2013 - 17:07 Uhr
Balkonien

Balkonien ein schönes Wort, welches für die Sehnsucht der Menschen nach einen Garten auf dem Balkon steht. Viele junge Familien leben nicht mehr im Eigenheim auf dem Land oder in Vororten sonder sehr gerne auch wegen guter Verkehrsanbindung direkt in der Stadt. Damit wird der Balkon zu Garten. Im Wandel der Zeit ist es heute nicht mehr wichtig den Balkon zur Präsentation nach außen zu nutzen sondern komplett als kleinen Mikrokosmos zu sehen und zu nutzen. Ein Balkon schön und vielfältig angelegt ist zwar nur ein temporärer Garten, kann aber genauso zur Oase werden wie ein „richtiger Garten“.
Durch die Begrünung entsteht auf dem Balkon ein angenehmes Mikroklima, die oft stehende Hitze unter künstlichen Beschattungen wird auf einen Balkon mit grüner Beschattung nicht vorkommen. Natürliche Schattenspender haben den Vorteil, dass ihr Schatten meist kühler ist und als atmosphärischer empfunden wird. Pflanzen Sie viele Kletterpflanzen zur Klimaregulierung auf Ihren Balkon. Kletterpflanzen wie der Lonicera henryi (Immergrünes Geißblatt) eignen sich für eine ganzjährige Begrünung. Auch Efeu ist eine sehr gute Pflanze für den Balkon, sie ist nicht nur immergrün sondern auch pflegeleicht und filtert gefährliches Benzol aus der Umluft.
Statt eines Sichtschutzes aus Stoff kann man auch eine mobile Hecke auf dem Balkon pflegen oder einer Kletterpflanze wie der Kletterhortensie diese Aufgabe übertragen.
Für Kinder ist ein üppig blühender Balkon, der vielleicht auch ein Naschbalkon ist, ein kleines Paradies. Auf kleinsten Raum ist es möglich zu beobachten wie sich Insekten einfinden, aus Blüten Früchte werden und vielleicht auch der ein oder andere Vogel einzieht.
Gespielt werden kann auf solche ein Balkon mit allen elementaren Erfahrungen. Feuer, Wasser Luft und Erde. Feuer kann man mit Kerzen und Feuerschalen erleben, Wasser im Miniteich, Luft weht über jeden Balkon und die Erde findet man zu spielen in den Töpfen und Tögen.
Für Erwachsenen bietet ein Balkon, welcher der Natur eine Stadtwohnung biete, vielfältige Erholungsmöglichkeiten. Ob man ihn so konzipiert das einem die Früchte im wahrsten Sinne in den Mund wachsen oder ob man aktiv Naturschutz betreibt und sich an den Duft und Farben der Natur erfreut.
Besonders schön ist ein Miniteich auf dem Balkon, dieser  hat eine magische Anziehungskraft auf alles Leben in der Stadt. Mimiteiche sind auf dem Balkon mit einfachen Mitteln schnell geschaffen, wichtig ist der Standort Miniteiche benötigen sechs Stunden Sonne am Tag ohne pralle Mittagssonne, also am besten einen Halbschattigen Platz wählen.  Aus fast allen Materialien kann man Teiche bauen, Hauptsache Wasserdicht. OB Mörteleimer Bottiche oder Keramikkübel, das ist egal es sollte aber ein mindest Wasservolumen von 40 Litern haben und tiefer als 10 cm sein. Bepflanzt wird dann je nach Geschmack mit Kleinbleibenden Seerosen aber auch Sumpfvergissmeinicht, Froschlöffel, Rohrkolben, Sumpfschwertlilie, Sumpfgladiole, Pfeilkraut, Hechtkraut, Nadelkraut, Laichkraut, Wasserpest eignen sich sehr gut. Gepflanzt wird immer in Pflanzkörbe um ein dominieren einzelner Pflanzen zu verhindern.

Tiere können sich auf einem Balkon mit Pflanzen und Wasser sehr schnell beheimaten. Damit sie sich auch vermehren können kann man Ihnen ein zuhause bauen. Insektenhotels in einer Weinkiste bieten alles was Insekten an Legeräumen und Verstecken brauchen. Einfach eine alte stabile Weinkiste mit Stroh, Bambusstäbe, Schilfrohre, morsche Hölzer, angebohrten Aststücken, trockene Blütenstände aber auch Tonziegel, Baumrinde bestücken. Damit die Bewohner auch ihre Wohnungen beziehen und verschließen können, sollten Sie noch ein Töpfchen mit Lehm dazu tun. Wichtig ist, dass die Materialien frei von Holzschutzmitteln und Pestiziden sind. Sind erstmal Insekten da kommen auch oft schon Vögel auf den Balkon. Schnell lassen sich Nistkästen montieren. Im Fachhandel gibt es für viele verschiedenen Vogelarten Nisthilfen zu kaufen. Im Trend liegen Kombiangebote die als Paket  Nistkästen mit verschieden großen Einflugslöchern anbieten. Dann finden schnell mal
Kohl-, Blau-, Sumpf-, Tannen-, Haubenmeise, Gartenrotschwanz, Kleiber, Halsband- und Trauerschnäpper, Wendehals, Feld- und Haussperling, Fledermäuse ein passendes Zuhause.. Mit wenig Aufwand lassen sich überdies Nisthilfen für Schwalben am Haus anbringen. Wenn man diese geschickten Insektenjäger ansiedeln möchte, sollte man ihnen auf der Terrasse eine Schale mit feuchtem Lehm aufstellen, damit sie Material für den Nestbau finden.
Ein solcher Balkon ist eine Möglichkeit die Städtische Flora und Fauna zu bewahren.

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